Für TCN-CSC-10C(V22), TCN-D900-9C(V22), TCN-CEL-10C(V22) und den Doppelautomaten TCN-CSC-10C(V22) mit TCN-CSC-10N. Wählen Sie zuerst Einzel- oder Doppelautomat, danach den Untergrund.
Automat an der Betonwand festschrauben: 2 Konsolen an den äußeren Hinterfüßen, 2 Bleche innen hinten und vorne.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen, 2 Hubwagen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Wand-Set am Doppelautomaten: zwei Konsolen hinten und Verbindungsbleche vorne und hinten · Große AnsichtWandhalter mit Gummi-Anschlag und Fußbefestigung im Detail · Große Ansicht
Passt
Betonwand mindestens 14 cm dick direkt hinter dem Automaten. Erkennen: Leitungssucher zeigt Metallgitter (Bewehrung), Bohren sehr hart, graues Mehl mit Sandkörnern.
Passt nicht
Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Leichtbetonstein, Ständerwand, Rigips vor Mauerwerk, unklare Wand → Boden-Anleitung. Rigips vor Beton → eigene Anleitung.
Bauteilübersicht
A = senkrechter Wandhalter; B = Halter unter dem Fuß; E = Gummi-Anschlag an der Wandkonsole.
C = Verbindungsblech zwischen den beiden Automaten, vorne und hinten unter den inneren Füßen.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller. Rippe = Versteifung am Wandhalter.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
ISO 7040 = Norm der selbstsichernden Mutter.
C20/25 = Betonfestigkeitsklasse; die Bezeichnung allein ist kein Nachweis für den Standort.
Teile
2 Teile B (L + R) – unter die äußeren Hinterfüße
2 Teile A (L + R) – an die Wand
4 Schrauben M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, mit Mutter – je Konsole 2, verbinden A mit B (45 Nm)
2 Gummi-Anschläge E (L + R) mit je 2 Schrauben M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, und selbstsichernden Muttern (ISO 7040)
12 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 6 Füße
12 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
12 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
2 Verbindungsbleche (gleich) – vorne und hinten unter die inneren Füße
6 Betonschrauben 10×100 (fischer FBS II) – 3 je Teil A
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinten an den Außenseiten Wand bis 1,10 m frei: kein Heizkörper, keine Fensterbank.
Hinter jeder Konsole 20 cm Wand frei: keine Steckdose im Weg.
Wand mindestens 14 cm dick. Dübel mindestens 10,5 cm vom Wandende (keine Ecke, Tür, Nische).
Wand mit dem Leitungssucher absuchen.
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung 6 mm auf 53 cm Höhe.
Diese Anleitung nur, wenn: Leitungssucher zeigt Metallgitter (Bewehrung) und Bohren sehr hart und graues Mehl mit Sandkörnern → Beton.
Graues Mehl, aber Bohren leicht → Leichtbetonstein (Mauerwerk): nicht diese Anleitung, Boden prüfen.
Weißes oder rotes Mehl, weich, hohl, unklar → nicht diese Anleitung, Boden prüfen. Im Zweifel Fachbetrieb fragen (Betonklasse mindestens C20/25).
Aufbau
Automaten hinstellen
Beide Automaten 1 m vor der Wand dicht nebeneinander stellen.
Füße eindrehen
Alle Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B/C Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Innere Füße anheben
Die inneren Füße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Bleche drunter
Je 1 Verbindungsblech vorne und hinten unter die inneren Füße legen. Absenken.
Bleche verschrauben
Je Loch: Hülse rein. Schraube M10×16 mit 1 schmalen Scheibe (ISO 7092, Ø 18) und 1 Tropfen Loctite 243 rein. Von Hand fest.
Schrauben unten prüfen
Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinterfüße anheben
Die äußeren Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Teil A anhalten
Teil A mit 2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, leicht an den Bord von Teil B schrauben. Beide Seiten.
An die Wand schieben
Doppelautomat an die Wand schieben, bis die Laschen von Teil A anliegen.
Anzeichnen
Löcher und Laschenumriss an der Wand anzeichnen. Beide Seiten.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Teil A ab
Teil A abschrauben. Teil B bleibt am Fuß.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher. Besonders auf 23 cm Höhe.
Teil A an die Marken
Teil A an die Marken an der Wand halten.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 3 Löcher 10 mm bohren, 110 mm tief ab Wand.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Teil A festschrauben
3 Betonschrauben 10×100 mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen.
Zweite Seite
Schritte 18 bis 21 an der anderen Seite wiederholen.
Bis 60 cm vor die Wand
Doppelautomat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (Teil B hängt am Fuß). Zurückschieben, bis der Bord an der Rippe anliegt.
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Vorderfüße herausdrehen
Äußere Vorderfüße ca. 6 mm herausdrehen. Das gleicht die 6 mm Stahl unter den anderen Füßen aus.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf beiden Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Konsole verschrauben
2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, durch Langloch und Bord stecken. Kopf innen, Mutter außen. 45 Nm. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag anschrauben
Gummi-Anschlag E mit 2× M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, an die Rippe (Langlöcher auf 70 cm Höhe). Noch nicht fest. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag einstellen
Gummi-Anschlag nach vorne schieben bis 5 mm vor die Rückwand (Holzlehre).
Gummi-Anschlag fest
M8 mit 25 Nm anziehen. Beide Seiten.
Prüfen
Oben an beiden Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
2× M10×30 je Seite lösen.
Äußere Vorderfüße ca. 6 mm zurückdrehen.
Doppelautomat 1 m vorziehen.
3 Betonschrauben je Teil A herausdrehen. Teil A ab.
Fußschrauben lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Füße mit dem Hubwagen anheben. Bleche und Teil B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Wand nur aus Beton. Mauerwerk, Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand: Boden-Anleitung.
Gummi-Anschlag nie weglassen: er fängt Stöße von vorne, sonst biegt der Hinterfuß.
Nur trockene Innenräume.
Immer vorne und hinten koppeln. Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Automat an der Betonwand hinter Rigips festschrauben: Betonschrauben in Stahlrohren durch Platte und Hohlraum.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen, 2 Hubwagen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Wand-Set am Doppelautomaten: zwei Konsolen hinten und Verbindungsbleche vorne und hinten · Große AnsichtWandhalter mit Gummi-Anschlag und Fußbefestigung im Detail · Große Ansicht
Passt
Rigips vor einer mindestens 14 cm dicken Betonwand. Platte und Hohlraum zusammen höchstens 8 cm. Erkennen: Platte klingt hohl, dahinter harter Beton.
Passt nicht
Platte + Hohlraum über 8 cm. Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand → Boden-Anleitung.
Bauteilübersicht
A = senkrechter Wandhalter; B = Halter unter dem Fuß; E = Gummi-Anschlag an der Wandkonsole.
C = Verbindungsblech zwischen den beiden Automaten, vorne und hinten unter den inneren Füßen.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller. Rippe = Versteifung am Wandhalter.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
ISO 7040 = Norm der selbstsichernden Mutter.
Rohr 18×2 = 18 mm Außendurchmesser und 2 mm Wandstärke.
Teile
2 Teile B (L + R) – unter die äußeren Hinterfüße
2 Teile A (L + R) – an die Wand
4 Schrauben M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, mit Mutter – je Konsole 2, verbinden A mit B (45 Nm)
2 Gummi-Anschläge E (L + R) mit je 2 Schrauben M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, und selbstsichernden Muttern (ISO 7040)
12 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 6 Füße
12 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
12 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
2 Verbindungsbleche (gleich) – vorne und hinten unter die inneren Füße
6 Betonschrauben (fischer FBS II) – 3 je Teil A. Länge nach Platte + Hohlraum: bis 4,9 cm 10×140 · bis 6,9 cm 10×160 · bis 8 cm 10×200
6 Stahlrohre 18×2 – Länge genau Platte + Hohlraum (1 je Betonschraube)
2 Rohre Ø 20×2 – Länge genau Platte + Hohlraum (1 je kleines Loch auf 107,5 cm)
2 Dübel 8 + 2 Schrauben 6×100 (über 5 cm Platte + Hohlraum 6×140) – für das kleine Loch
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Montageprotokoll
Werkzeug
Bohrhammer
Steinbohrer 6 mm (Probebohrung)
Steinbohrer 10 mm, lang genug für Schraubenlänge + 1 cm ab Rigips (10×210 oder 10×260)
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinten an den Außenseiten Wand bis 1,10 m frei: kein Heizkörper, keine Fensterbank.
Hinter jeder Konsole 20 cm Wand frei: keine Steckdose im Weg.
Wand mindestens 14 cm dick. Dübel mindestens 10,5 cm vom Wandende (keine Ecke, Tür, Nische).
Wand mit dem Leitungssucher absuchen.
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung 6 mm auf 53 cm Höhe.
Diese Anleitung nur, wenn: Platte klingt hohl und dahinter Beton (Metallgitter, Bohren sehr hart, graues Mehl mit Sandkörnern).
Platte + Hohlraum messen: höchstens 8 cm. Mehr → nicht diese Anleitung, Boden prüfen.
Hinter der Platte Mauerwerk oder Ständerwand → nicht diese Anleitung, Boden prüfen. Im Zweifel Fachbetrieb fragen.
Aufbau
Automaten hinstellen
Beide Automaten 1 m vor der Wand dicht nebeneinander stellen.
Füße eindrehen
Alle Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B/C Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Innere Füße anheben
Die inneren Füße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Bleche drunter
Je 1 Verbindungsblech vorne und hinten unter die inneren Füße legen. Absenken.
Bleche verschrauben
Je Loch: Hülse rein. Schraube M10×16 mit 1 schmalen Scheibe (ISO 7092, Ø 18) und 1 Tropfen Loctite 243 rein. Von Hand fest.
Schrauben unten prüfen
Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinterfüße anheben
Die äußeren Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Teil A anhalten
Teil A mit 2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, leicht an den Bord von Teil B schrauben. Beide Seiten.
An die Wand schieben
Doppelautomat an die Wand schieben, bis die Laschen von Teil A anliegen.
Anzeichnen
Die 3 Löcher, den Laschenumriss und das kleine Loch auf 107,5 cm anzeichnen. Beide Seiten.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Teil A ab
Teil A abschrauben. Teil B bleibt am Fuß.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher. Besonders auf 23 cm Höhe.
Rigips aufbohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Rigips an den 3 Löchern mit 20 mm aufbohren.
Platte + Hohlraum messen
Platte + Hohlraum messen. Danach Schraube wählen: bis 4,9 cm 10×140 · bis 6,9 cm 10×160 · bis 8 cm 10×200.
Rohre zuschneiden
Rohre 18×2 genau so lang wie Platte + Hohlraum absägen. Kante feilen.
Rohre einsetzen
In jedes der 3 Löcher ein Rohr 18×2 stecken.
Durch das Rohr bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch das Rohr 10 mm bohren. Tiefe ab Rigips-Oberfläche = Schraubenlänge + 1 cm (10×140 → 15 cm · 10×160 → 17 cm · 10×200 → 21 cm).
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Kleines Loch aufbohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Am kleinen Loch (107,5 cm) Rigips mit 22 mm aufbohren.
Rohr Ø 20 einsetzen
Rohr Ø 20×2 genau so lang wie Platte + Hohlraum absägen und einsetzen.
Teil A dran
Teil A an die Wand halten.
Teil A festschrauben
3 Betonschrauben (Länge aus Schritt 19) mit der Ratsche durch die Rohre eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen.
Kleines Loch schrauben
Kleines Loch: Dübel 8 und Schraube 6×100 (über 5 cm Platte + Hohlraum 6×140).
Zweite Seite
Schritte 18 bis 28 an der anderen Seite wiederholen.
Bis 60 cm vor die Wand
Doppelautomat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (Teil B hängt am Fuß). Zurückschieben, bis der Bord an der Rippe anliegt.
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Vorderfüße herausdrehen
Äußere Vorderfüße ca. 6 mm herausdrehen. Das gleicht die 6 mm Stahl unter den anderen Füßen aus.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf beiden Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Konsole verschrauben
2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, durch Langloch und Bord stecken. Kopf innen, Mutter außen. 45 Nm. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag anschrauben
Gummi-Anschlag E mit 2× M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, an die Rippe (Langlöcher auf 70 cm Höhe). Noch nicht fest. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag einstellen
Gummi-Anschlag nach vorne schieben bis 5 mm vor die Rückwand (Holzlehre).
Gummi-Anschlag fest
M8 mit 25 Nm anziehen. Beide Seiten.
Prüfen
Oben an beiden Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
2× M10×30 je Seite lösen.
Äußere Vorderfüße ca. 6 mm zurückdrehen.
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Obere Halteschraube am kleinen Loch separat lösen. Dann 3 Betonschrauben je Teil A herausdrehen und Teil A abnehmen. Rohre gegen Herabfallen sichern.
Fußschrauben lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Füße mit dem Hubwagen anheben. Bleche und Teil B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Wand nur aus Beton. Mauerwerk, Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand: Boden-Anleitung.
Jede Betonschraube in einem Rohr 18×2. Rohr genau so lang wie Platte + Hohlraum. Höchstens 8 cm.
Gummi-Anschlag nie weglassen: er fängt Stöße von vorne, sonst biegt der Hinterfuß.
Nur trockene Innenräume.
Immer vorne und hinten koppeln. Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Automat am Hallenbeton festschrauben: 4 Teile B unter den Außenfüßen hinten und vorne, 2 Bleche innen. Ohne Teil A.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen, 2 Hubwagen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Boden-Set am Doppelautomaten: vier Halter an den Außenfüßen und zwei Verbindungsbleche · Große AnsichtBodenhalter: vier Betonschrauben und zwei Schrauben am Fuß · Große Ansicht
Passt
Hallenbeton ab 14 cm, ohne Stahlfasern, ohne Belag (höchstens 0,9 cm). Erkennen: nackter grauer Beton.
Passt nicht
Stahlfaserbeton, Fußbodenheizung (nicht bohren), Doppelboden, Holzboden, Hohldielen. Belag über 0,9 cm → Anleitung „Boden: Beton mit Belag“.
Bauteilübersicht
B = Halter unter dem Fuß zur Bodenbefestigung. A und E gehören zum Wand-Set und sind hier nicht enthalten.
C = Verbindungsblech zwischen den beiden Automaten, vorne und hinten unter den inneren Füßen.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
Teile
4 Teile B (2× L, 2× R) – unter die äußeren Hinterfüße und die äußeren Vorderfüße
16 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 8 Füße
16 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
16 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
2 Verbindungsbleche (gleich) – vorne und hinten unter die inneren Füße
16 Betonschrauben 10×100 (fischer FBS II) – 4 je Teil B
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Nur wenn die Wand nicht geht (keine Betonwand, kein Rigips vor Beton).
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinter dem Automaten eine Wand: Rückwand steht 20,5 cm davor. Freistehend → nicht diese Anleitung.
Fußbodenheizung? Vermieter fragen, Heizkreisverteiler suchen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren.
Doppelboden, Holzboden, Hohldielen (Bohrer fällt nach wenigen cm durch) → nicht diese Anleitung: andere Stelle prüfen; Rahmen nur nach technischer Freigabe.
Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand der Betonplatte (keine Ecke, Tür, Nische).
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung: Beton mindestens 14 cm, ohne Stahlfasern.
Erkennen: nackter grauer Beton, kein Belag (höchstens 0,9 cm). Belag dicker → Anleitung „Boden: Beton mit Belag“.
Aufbau
Automaten hinstellen
Beide Automaten 1 m vor der Wand dicht nebeneinander stellen.
Füße eindrehen
Alle Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B/C Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Innere Füße anheben
Die inneren Füße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Bleche drunter
Je 1 Verbindungsblech vorne und hinten unter die inneren Füße legen. Absenken.
Bleche verschrauben
Je Loch: Hülse rein. Schraube M10×16 mit 1 schmalen Scheibe (ISO 7092, Ø 18) und 1 Tropfen Loctite 243 rein. Von Hand fest.
Schrauben unten prüfen
Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinterfüße anheben
Die äußeren Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Abstand einstellen
Doppelautomat schieben, bis die Rückwand 20,5 cm vor der Wand steht.
Die 2 vorderen Teile B (L links, R rechts) auf die Marken der äußeren Vorderfüße legen. Fußloch-Kreis auf der Marke. Lasche zeigt nach hinten (zur Wand).
Anzeichnen
Je vorderer Lasche (Teil B) 4 Löcher anzeichnen, vorne 8. Beide Teile B wegnehmen.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. 10 mm bohren. Bohrer 10×260. Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm = 11 cm.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Vordere Teile B festschrauben
Beide Teile B auflegen. Je vorderer Lasche 4 Betonschrauben (10×100) eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen. Vorne 8, hinten 8, insgesamt 16 Betonschrauben.
Bis 60 cm vor die Wand
Doppelautomat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (hintere Teile B hängen am Fuß). Zurückschieben bis zu den Fußmarken (Rückwand 20,5 cm vor der Wand).
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Füße prüfen
Alle Füße stehen auf Stahl. Die äußeren Vorderfüße stehen auf den vorderen Teilen B, Löcher übereinander.
Vorderfüße verschrauben
An den äußeren Vorderfüßen je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Leicht eindrehen.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf beiden Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinten: Leitungen suchen
Leitungssucher an den 4 Löchern in jedem hinteren Teil B (hinter dem Automaten).
Hinten bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 4 Löcher in jedem hinteren Teil B 10 mm bohren. Bohrer 10×260. Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm = 11 cm.
Hinten ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Hintere Teile B festschrauben
4 Betonschrauben (10×100) je Teil B mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Alle 4 setzen, keine weglassen.
Prüfen
Oben an beiden Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
Je 4 Betonschrauben in den hinteren Teilen B herausdrehen (hinter der Rückwand).
Fußschrauben an den äußeren Vorderfüßen lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Vordere Teile B: je 4 Betonschrauben herausdrehen.
Übrige Fußschrauben lösen (kurzer Ruck).
Füße mit dem Hubwagen anheben. Bleche und Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Bei Doppel- oder Holzboden: Rahmen nur nach technischer Freigabe; Doppelboden nur mit Herstellerangabe von mindestens 4 kN Punktlast je Platte.
Alle 4 Betonschrauben je Teil B setzen. Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand.
Die vorderen Teile B halten gegen Kippen nach hinten: nie weglassen.
Nur trockene Innenräume.
Immer vorne und hinten koppeln. Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Automat durch Fliesen, Estrich oder schwimmenden Estrich in den Beton darunter schrauben. Lange Betonschrauben nach Belagdicke.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen, 2 Hubwagen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Boden-Set am Doppelautomaten: vier Halter an den Außenfüßen und zwei Verbindungsbleche · Große AnsichtBodenhalter: vier Betonschrauben und zwei Schrauben am Fuß · Große Ansicht
Passt
Fliesen/Estrich direkt auf Beton bis 6,5 cm (Bohrer geht nach höchstens 6,5 cm in harten Beton). Schwimmender Estrich bis 16 cm (unter dem Estrich weiche Dämmung, dann Beton). Der tragende Beton darunter muss mindestens 14 cm dick sein.
Passt nicht
Belag über 16 cm. Fliesen/Estrich direkt auf Beton über 6,5 cm. Fußbodenheizung (nicht bohren), Doppelboden, Holzboden, Hohldielen.
Bauteilübersicht
B = Halter unter dem Fuß zur Bodenbefestigung. A und E gehören zum Wand-Set und sind hier nicht enthalten.
C = Verbindungsblech zwischen den beiden Automaten, vorne und hinten unter den inneren Füßen.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
Teile
4 Teile B (2× L, 2× R) – unter die äußeren Hinterfüße und die äußeren Vorderfüße
16 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 8 Füße
16 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
16 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
2 Verbindungsbleche (gleich) – vorne und hinten unter die inneren Füße
16 Betonschrauben (fischer FBS II) – 4 je Teil B. Länge nach Belagdicke, siehe Tabelle: bis 4,5 cm 10×140 · bis 6,5 cm 10×160 · bis 10 cm 10×200 · bis 13,5 cm 10×230 · bis 16 cm 10×260
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Montageprotokoll
Werkzeug
Bohrhammer
Steinbohrer 6 mm (Probebohrung)
Steinbohrer 10×260 (bis Schraube 10×160) und 10×460 (ab Schraube 10×200)
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Nur wenn die Wand nicht geht (keine Betonwand, kein Rigips vor Beton).
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinter dem Automaten eine Wand: Rückwand steht 20,5 cm davor. Freistehend → nicht diese Anleitung.
Fußbodenheizung? Vermieter fragen, Heizkreisverteiler suchen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren.
Doppelboden, Holzboden, Hohldielen (Bohrer fällt nach wenigen cm durch) → nicht diese Anleitung: andere Stelle prüfen; Rahmen nur nach technischer Freigabe.
Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand der Betonplatte (keine Ecke, Tür, Nische).
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung: darunter Beton mindestens 14 cm.
Fliesen/Estrich direkt auf Beton: geht, wenn die Probebohrung nach höchstens 6,5 cm in harten Beton geht.
Schwimmender Estrich (weiche Dämmschicht, gelbes oder weißes Krümelmehl): geht, wenn Estrich + Dämmung höchstens 16 cm sind und darunter Beton kommt.
Belagdicke an der Probebohrung messen und aufschreiben.
Schraubenlänge nach Bodenaufbau
Belagdicke
FBS II
Bohrtiefe ab Oberfläche
Bohrer
Gilt für
bis 4,5 cm
10×140
15 cm
10×260
Fliesen/Estrich direkt auf Beton oder schwimmend
bis 6,5 cm
10×160
17 cm
10×260
Fliesen/Estrich direkt auf Beton oder schwimmend
bis 10 cm
10×200
21 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
bis 13,5 cm
10×230
24 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
bis 16 cm
10×260
27 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
Aufbau
Automaten hinstellen
Beide Automaten 1 m vor der Wand dicht nebeneinander stellen.
Füße eindrehen
Alle Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B/C Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Innere Füße anheben
Die inneren Füße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Bleche drunter
Je 1 Verbindungsblech vorne und hinten unter die inneren Füße legen. Absenken.
Bleche verschrauben
Je Loch: Hülse rein. Schraube M10×16 mit 1 schmalen Scheibe (ISO 7092, Ø 18) und 1 Tropfen Loctite 243 rein. Von Hand fest.
Schrauben unten prüfen
Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinterfüße anheben
Die äußeren Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Abstand einstellen
Doppelautomat schieben, bis die Rückwand 20,5 cm vor der Wand steht.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Schraube wählen
Belagdicke an der Probebohrung messen. Schraube, Bohrer und Tiefe aus der Tabelle „Belagdicke → Schraube / Bohrer“ oben nehmen.
Vordere Teile B auflegen
Die 2 vorderen Teile B (L links, R rechts) auf die Marken der äußeren Vorderfüße legen. Fußloch-Kreis auf der Marke. Lasche zeigt nach hinten (zur Wand).
Anzeichnen
Je vorderer Lasche (Teil B) 4 Löcher anzeichnen, vorne 8. Beide Teile B wegnehmen.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. 10 mm bohren. Bohrer und Tiefe aus der Tabelle (Schritt 14). Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Vordere Teile B festschrauben
Beide Teile B auflegen. Je vorderer Lasche 4 Betonschrauben (aus Schritt 14) eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen. Vorne 8, hinten 8, insgesamt 16 Betonschrauben.
Bis 60 cm vor die Wand
Doppelautomat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (hintere Teile B hängen am Fuß). Zurückschieben bis zu den Fußmarken (Rückwand 20,5 cm vor der Wand).
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Füße prüfen
Alle Füße stehen auf Stahl. Die äußeren Vorderfüße stehen auf den vorderen Teilen B, Löcher übereinander.
Vorderfüße verschrauben
An den äußeren Vorderfüßen je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Leicht eindrehen.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf beiden Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinten: Leitungen suchen
Leitungssucher an den 4 Löchern in jedem hinteren Teil B (hinter dem Automaten).
Hinten bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 4 Löcher in jedem hinteren Teil B 10 mm bohren. Bohrer und Tiefe aus der Tabelle (Schritt 14). Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm.
Hinten ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Hintere Teile B festschrauben
4 Betonschrauben (aus Schritt 14) je Teil B mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Alle 4 setzen, keine weglassen.
Prüfen
Oben an beiden Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
Je 4 Betonschrauben in den hinteren Teilen B herausdrehen (hinter der Rückwand).
Fußschrauben an den äußeren Vorderfüßen lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Doppelautomat 1 m vorziehen.
Vordere Teile B: je 4 Betonschrauben herausdrehen.
Übrige Fußschrauben lösen (kurzer Ruck).
Füße mit dem Hubwagen anheben. Bleche und Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Bei Doppel- oder Holzboden: Rahmen nur nach technischer Freigabe; Doppelboden nur mit Herstellerangabe von mindestens 4 kN Punktlast je Platte.
Alle 4 Betonschrauben je Teil B setzen. Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand.
Die vorderen Teile B halten gegen Kippen nach hinten: nie weglassen.
Nur trockene Innenräume.
Immer vorne und hinten koppeln. Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Nur nach technischer Freigabe einsetzen. Der Doppelautomat steht auf 4 Stahlschienen mit 65 cm Überstand nach vorne, mit Riegel, Krallen und Trittplatten.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 4 Personen beim Aufsetzen und Verschieben, 2 Hubwagen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Doppelautomat auf vier Schienen. Hinten verbindet der Riegel alle Schienen; vier Krallen halten die Hinterfüße. Vorne außen sitzen zwei Anschlagklötze, vor der Front liegen Trittfläche und Rampe. Zwei Druckpuffer sind oben an der Wand befestigt. · Große Ansicht
Passt
Ebener, tragfähiger Boden und eine druckaufnehmende Wand 20–30 cm hinter dem Doppelautomaten. Doppelboden nur mit Herstellerangabe von mindestens 4 kN Punktlast je Platte.
Passt nicht
Weniger als 65 cm frei vor dem Doppelautomaten. Boden uneben (mehr als 3 mm auf 1 m). Doppelboden ohne bestätigte 4 kN Punktlast je Platte. Keine druckaufnehmende Wand 20–30 cm dahinter. Fußbodenheizung: nicht bohren und Rahmen nicht ohne gesonderte technische Freigabe einsetzen.
Bauteilübersicht
Schienen tragen die Füße; der hintere Riegel verbindet die Schienen. Krallen halten die Hinterfüße, Anschlagklötze sitzen vorne außen. Trittplatten füllen die Zwischenräume, die Rampe liegt vorne. Druckpuffer sitzen oben an der Wand.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
Riegelstoß = Verbindung der beiden Riegelteile; Kranwaage = Messgerät für die Zuglast.
Teile
4 Stahlschienen S235 110×20 mm ohne Steifen – je Fußreihe eine
1 Riegel hinten (Vierkantrohr 80×40), 1.275 + 882 mm, mit 2 seitlichen Laschen 60×6 mm und 4× M10 8.8 – darf nie fehlen
4 Krallen – für die 4 Hinterfüße
2 Anschlagklötze – vorne außen
8 Gleitstreifen – 1 je Fußposition
Gummistreifen 3 mm – unter die Schienen
Trittplatten / Füllplatten 15 mm zwischen den Schienen bis nach hinten, Antirutschband bzw. Alu-Riffelblech vorne
Gummirampe 25 mm – vorne
2 Druckpuffer (Distanzstücke) mit Druckplatte 100×100 und Gummi – an die Wand
Holzlehre 5 mm
Schrauben M10: 4× M10 8.8 für den Riegelstoß mit 2 seitlichen Laschen 60×6 mm, 8 für Riegel auf Schienen (je Schiene 2), 12 für die Krallen (je 3), 4 für die Anschlagklötze (je 2)
Unterlegbleche (bei Bedarf, zwischen Kralle und Riegel)
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“, Montageprotokoll
Werkzeug
Kranwaage für die Standortprüfung mit 150 kg Zuglast.
Ratsche + Nuss SW 16/17, Ringschlüssel SW 16/17
Drehmomentschlüssel (45 Nm)
Winkel-Inbus SW 8, SW 6 und SW 4
Richtlatte 1 m, Wasserwaage, Zollstock
2 Hubwagen (Gabel höchstens 600 mm breit; Elektro-Hubwagen nur im Schleichgang)
Für die Druckpuffer: Kleber oder 2 Schrauben passend zur Wand. Leitungssucher für Pufferbohrungen.
Kamera / Handy für die Foto-Abnahme
Schlüssel SW 22 für die Fußmutter.
Vorab
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Rahmen nur nach technischer Freigabe einsetzen. Fußpassung, Anschlüsse und Tragfähigkeit müssen bestätigt sein.
Fuß ganz eindrehen und freie Länge messen. Mutter SW 22 prüfen.
Vor den Automaten 65 cm frei.
Boden eben: höchstens 3 mm Unterschied auf 1 m Richtlatte.
Doppelboden: nur mit Herstellerangabe mindestens 4 kN Punktlast je Platte.
Die Automaten stehen 20–30 cm vor einer Wand, die Druck aufnimmt (Beton, Mauerwerk oder Gipskarton am Ständer).
Zugang mit Hubwagen von vorne.
Alle Teile im Paket? Alle Teile müssen verbaut werden.
Vor Transport und Aufbau bestätigte Gesamt- und Stückgewichte sowie die sichere Handhabung klären. Ohne geeignete Hebemittel nicht bewegen.
Aufbau
Druckpuffer an die Wand
2 Druckpuffer an die Wand, auf Höhe der oberen Rückwand des Automaten. Kleben oder 2 Schrauben. Bei Schraubbefestigung vor jeder Pufferbohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Nicht am Automaten befestigen.
Riegel zusammenschrauben
Riegelteile 1.275 + 882 mm mit 2 seitlichen Laschen 60×6 mm verbinden: 4× M10 8.8.
Gummistreifen auslegen
Gummistreifen (3 mm) dort auf den Boden legen, wo die Schienen hinkommen.
Schienen auslegen
4 Schienen auf die Gummistreifen legen, je Fußreihe eine. Von 4,5 cm vor der Wand bis 65 cm vor die Front. Überstand vorne nicht kürzen.
Riegel auflegen
Riegel hinten auf die Schienen legen (im 20-cm-Spalt). Je Schiene 2× M10. Noch nicht fest.
Krallen anschrauben
Krallen an den Riegel schrauben: je 3× M10, Muttern hinten.
Krallen einstellen
Bei Bedarf Unterlegbleche zwischen Kralle und Riegel, bis der Fußteller später genau am Anschlag sitzt.
Gleitstreifen
Gleitstreifen an alle 8 Fußpositionen legen.
Hubwagen ansetzen
2 Hubwagen von vorne. Gabel zwischen den Schienen (höchstens 60 cm breit). Elektro-Hubwagen nur im Schleichgang.
Automaten aufsetzen
Automaten anheben. Hinterfüße bis an die Markierung „Fuß bis hier“ unter die Krallen schieben.
Absenken
Automaten absenken. Alle Füße stehen auf den Gleitstreifen.
Anschlagklötze
Die 2 Anschlagklötze vorne außen montieren: je 2× M10.
Schrauben fest
Alle M10 mit 45 Nm anziehen.
Spalt prüfen
Holzlehre 5 mm zwischen Druckpuffer und Rückwand stecken. Sie muss sich gerade so herausziehen lassen. Spalt höchstens 5 mm.
Trittplatten
Trittplatten zwischen den Schienen einlegen, bis nach hinten.
Antirutschband
Antirutschband vorne auf die Trittfläche.
Rampe
Gummirampe vorne anlegen.
Prüfen
2 Erwachsene ziehen oben an der Front kräftig nach vorne und rütteln. Hinten darf sich nichts heben. Nichts darf sich verschieben.
Je Standort vor Inbetriebnahme: mit Kranwaage 150 kg oben an der Front nach vorne ziehen. Hinten darf sich nichts heben; nichts darf sich verschieben oder verbiegen. Messwert und Foto der Anzeige ins Montageprotokoll. Eine Erstmusterprobe ersetzt diese Standortprüfung nicht.
Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Foto-Abnahme nach bestandener Standortprüfung: alle 4 Krallen mit Fuß, Riegel mit Schrauben, Druckpuffer mit Spalt und Gesamtansicht von vorne fotografieren; nötigenfalls weitere Detailfotos. Protokoll und Fotos einschließlich Kranwaagenanzeige an info@snackdragon.eu senden. Die Foto-Abnahme bestätigt die dokumentierte Montage; sie ersetzt keinen fehlenden Passungs- oder Tragfähigkeitsnachweis. Strom anschließen: erst nach vollständiger Montage, bestandener Standortprüfung und bestätigter Foto-Abnahme; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
Die 2 Anschlagklötze vorne lösen.
Automaten 3 cm vorziehen, bis die Füße aus den Krallen sind.
2 Hubwagen von vorne, Gabel zwischen den Schienen (höchstens 600 mm breit). Gabelspitzen 10 cm vor dem Riegel stoppen. Elektro-Hubwagen nur im Schleichgang.
Automaten anheben und nach vorne vom Rahmen fahren (4 Personen).
Rahmen in umgekehrter Reihenfolge zerlegen. Druckpuffer von der Wand nehmen.
Wichtig
Alle Teile müssen verbaut werden. Der Riegel hinten trägt – ohne ihn kann der Automat kippen.
An keinem Fuß wird geschraubt. Kein Loch in den Boden.
Druckpuffer an der Wand, nie am Automaten. Sie halten gegen Kippen nach hinten.
Überstand vorne 65 cm nie kürzen.
Automat nur mit 4 Personen bewegen.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen. Beim Rahmen auch Standortprüfung und Foto-Abnahme vor Wiederinbetriebnahme wiederholen.
Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Standortprüfung einschließlich Foto-Abnahme wie oben. Schraubverbindungen nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen.
Einzelautomat an der Betonwand festschrauben: je 1 Konsole an beiden Hinterfüßen, dazu 2 Gummi-Anschläge. Kein Koppeln, keine Verbindungsbleche.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen. Ansatz: 1 Hubwagen (geschätzt); geeignete Hebemittel und sichere Handhabung vor Montage für das konkrete Modell bestätigen lassen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Wandhalter mit Gummi-Anschlag und Fußbefestigung im Detail · Große Ansicht
Passt
Betonwand mindestens 14 cm dick direkt hinter dem Automaten. Erkennen: Leitungssucher zeigt Metallgitter (Bewehrung), Bohren sehr hart, graues Mehl mit Sandkörnern.
Passt nicht
Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Leichtbetonstein, Ständerwand, Rigips vor Mauerwerk, unklare Wand → Boden-Anleitung. Rigips vor Beton → eigene Anleitung. Sind weder Wand- noch Bodenmontage möglich: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Bauteilübersicht
A = senkrechter Wandhalter; B = Halter unter dem Fuß; E = Gummi-Anschlag an der Wandkonsole.
C = Verbindungsblech für Doppelautomaten; entfällt beim Einzelautomaten.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller. Rippe = Versteifung am Wandhalter.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
ISO 7040 = Norm der selbstsichernden Mutter.
C20/25 = Betonfestigkeitsklasse; die Bezeichnung allein ist kein Nachweis für den Standort.
Teile
2 Teile B (L + R) – unter beide Hinterfüße
2 Teile A (L + R) – an die Wand
4 Schrauben M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, mit Mutter – je Konsole 2, verbinden A mit B (45 Nm)
2 Gummi-Anschläge E (L + R) mit je 2 Schrauben M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, und selbstsichernden Muttern (ISO 7040)
4 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 2 Füße
4 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
4 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
6 Betonschrauben 10×100 (fischer FBS II) – 3 je Teil A
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinten an beiden Seiten Wand bis 1,10 m frei: kein Heizkörper, keine Fensterbank.
Hinter jeder Konsole 20 cm Wand frei: keine Steckdose im Weg.
Wand mindestens 14 cm dick. Dübel mindestens 10,5 cm vom Wandende (keine Ecke, Tür, Nische).
Wand mit dem Leitungssucher absuchen.
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung 6 mm auf 53 cm Höhe.
Diese Anleitung nur, wenn: Leitungssucher zeigt Metallgitter (Bewehrung) und Bohren sehr hart und graues Mehl mit Sandkörnern → Beton.
Graues Mehl, aber Bohren leicht → Leichtbetonstein (Mauerwerk): nicht diese Anleitung, Boden prüfen.
Weißes oder rotes Mehl, weich, hohl, unklar → nicht diese Anleitung, Boden prüfen. Im Zweifel Fachbetrieb fragen (Betonklasse mindestens C20/25).
Aufbau
Automat hinstellen
Automat 1 m vor der Wand hinstellen.
Füße eindrehen
Alle 4 Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Hinterfüße anheben
Beide Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Teil A anhalten
Teil A mit 2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, leicht an den Bord von Teil B schrauben. Beide Seiten.
An die Wand schieben
Automat an die Wand schieben, bis die Laschen von Teil A anliegen.
Anzeichnen
Löcher und Laschenumriss an der Wand anzeichnen. Beide Seiten.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Automat 1 m vorziehen.
Teil A ab
Teil A abschrauben. Teil B bleibt am Fuß.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher. Besonders auf 23 cm Höhe.
Teil A an die Marken
Teil A an die Marken an der Wand halten.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 3 Löcher 10 mm bohren, 110 mm tief ab Wand.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Teil A festschrauben
3 Betonschrauben 10×100 mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen.
Zweite Seite
Schritte 14 bis 17 an der anderen Seite wiederholen.
Bis 60 cm vor die Wand
Automat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (Teil B hängt am Fuß). Zurückschieben, bis der Bord an der Rippe anliegt.
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Vorderfüße herausdrehen
Beide Vorderfüße ca. 6 mm herausdrehen. Das gleicht die 6 mm Stahl unter den Hinterfüßen aus.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf dem Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Konsole verschrauben
2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, durch Langloch und Bord stecken. Kopf innen, Mutter außen. 45 Nm. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag anschrauben
Gummi-Anschlag E mit 2× M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, an die Rippe (Langlöcher auf 70 cm Höhe). Noch nicht fest. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag einstellen
Gummi-Anschlag nach vorne schieben bis 5 mm vor die Rückwand (Holzlehre).
Gummi-Anschlag fest
M8 mit 25 Nm anziehen. Beide Seiten.
Prüfen
Oben am Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
2× M10×30 je Seite lösen.
Beide Vorderfüße ca. 6 mm zurückdrehen.
Automat 1 m vorziehen.
3 Betonschrauben je Teil A herausdrehen. Teil A ab.
Fußschrauben lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Hinterfüße mit dem Hubwagen anheben. Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Wand nur aus Beton. Mauerwerk, Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand: Boden-Anleitung.
Gummi-Anschlag nie weglassen: er fängt Stöße von vorne, sonst biegt der Hinterfuß.
Nur trockene Innenräume.
Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Einzelautomat an der Betonwand hinter Rigips festschrauben: Betonschrauben in Stahlrohren durch Platte und Hohlraum, je 1 Konsole an beiden Hinterfüßen. Kein Koppeln, keine Verbindungsbleche.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen. Ansatz: 1 Hubwagen (geschätzt); geeignete Hebemittel und sichere Handhabung vor Montage für das konkrete Modell bestätigen lassen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Wandhalter mit Gummi-Anschlag und Fußbefestigung im Detail · Große Ansicht
Passt
Rigips vor einer mindestens 14 cm dicken Betonwand. Platte und Hohlraum zusammen höchstens 8 cm. Erkennen: Platte klingt hohl, dahinter harter Beton.
Passt nicht
Platte + Hohlraum über 8 cm. Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand → Boden-Anleitung. Sind weder Wand- noch Bodenmontage möglich: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Bauteilübersicht
A = senkrechter Wandhalter; B = Halter unter dem Fuß; E = Gummi-Anschlag an der Wandkonsole.
C = Verbindungsblech für Doppelautomaten; entfällt beim Einzelautomaten.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller. Rippe = Versteifung am Wandhalter.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
ISO 7040 = Norm der selbstsichernden Mutter.
Rohr 18×2 = 18 mm Außendurchmesser und 2 mm Wandstärke.
Teile
2 Teile B (L + R) – unter beide Hinterfüße
2 Teile A (L + R) – an die Wand
4 Schrauben M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, mit Mutter – je Konsole 2, verbinden A mit B (45 Nm)
2 Gummi-Anschläge E (L + R) mit je 2 Schrauben M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, und selbstsichernden Muttern (ISO 7040)
4 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 2 Füße
4 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
4 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
6 Betonschrauben (fischer FBS II) – 3 je Teil A. Länge nach Platte + Hohlraum: bis 4,9 cm 10×140 · bis 6,9 cm 10×160 · bis 8 cm 10×200
6 Stahlrohre 18×2 – Länge genau Platte + Hohlraum (1 je Betonschraube)
2 Rohre Ø 20×2 – Länge genau Platte + Hohlraum (1 je kleines Loch auf 107,5 cm)
2 Dübel 8 + 2 Schrauben 6×100 (über 5 cm Platte + Hohlraum 6×140) – für das kleine Loch
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Montageprotokoll
Werkzeug
Bohrhammer
Steinbohrer 6 mm (Probebohrung)
Steinbohrer 10 mm, lang genug für Schraubenlänge + 1 cm ab Rigips (10×210 oder 10×260)
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinten an beiden Seiten Wand bis 1,10 m frei: kein Heizkörper, keine Fensterbank.
Hinter jeder Konsole 20 cm Wand frei: keine Steckdose im Weg.
Wand mindestens 14 cm dick. Dübel mindestens 10,5 cm vom Wandende (keine Ecke, Tür, Nische).
Wand mit dem Leitungssucher absuchen.
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung 6 mm auf 53 cm Höhe.
Diese Anleitung nur, wenn: Platte klingt hohl und dahinter Beton (Metallgitter, Bohren sehr hart, graues Mehl mit Sandkörnern).
Platte + Hohlraum messen: höchstens 8 cm. Mehr → nicht diese Anleitung, Boden prüfen.
Hinter der Platte Mauerwerk oder Ständerwand → nicht diese Anleitung, Boden prüfen. Im Zweifel Fachbetrieb fragen.
Aufbau
Automat hinstellen
Automat 1 m vor der Wand hinstellen.
Füße eindrehen
Alle 4 Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Hinterfüße anheben
Beide Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Teil A anhalten
Teil A mit 2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, leicht an den Bord von Teil B schrauben. Beide Seiten.
An die Wand schieben
Automat an die Wand schieben, bis die Laschen von Teil A anliegen.
Anzeichnen
Die 3 Löcher, den Laschenumriss und das kleine Loch auf 107,5 cm anzeichnen. Beide Seiten.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Automat 1 m vorziehen.
Teil A ab
Teil A abschrauben. Teil B bleibt am Fuß.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher. Besonders auf 23 cm Höhe.
Rigips aufbohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Rigips an den 3 Löchern mit 20 mm aufbohren.
Platte + Hohlraum messen
Platte + Hohlraum messen. Danach Schraube wählen: bis 4,9 cm 10×140 · bis 6,9 cm 10×160 · bis 8 cm 10×200.
Rohre zuschneiden
Rohre 18×2 genau so lang wie Platte + Hohlraum absägen. Kante feilen.
Rohre einsetzen
In jedes der 3 Löcher ein Rohr 18×2 stecken.
Durch das Rohr bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch das Rohr 10 mm bohren. Tiefe ab Rigips-Oberfläche = Schraubenlänge + 1 cm (10×140 → 15 cm · 10×160 → 17 cm · 10×200 → 21 cm).
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Kleines Loch aufbohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Am kleinen Loch (107,5 cm) Rigips mit 22 mm aufbohren.
Rohr Ø 20 einsetzen
Rohr Ø 20×2 genau so lang wie Platte + Hohlraum absägen und einsetzen.
Teil A dran
Teil A an die Wand halten.
Teil A festschrauben
3 Betonschrauben (Länge aus Schritt 15) mit der Ratsche durch die Rohre eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen.
Kleines Loch schrauben
Kleines Loch: Dübel 8 und Schraube 6×100 (über 5 cm Platte + Hohlraum 6×140).
Zweite Seite
Schritte 14 bis 24 an der anderen Seite wiederholen.
Bis 60 cm vor die Wand
Automat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (Teil B hängt am Fuß). Zurückschieben, bis der Bord an der Rippe anliegt.
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Vorderfüße herausdrehen
Beide Vorderfüße ca. 6 mm herausdrehen. Das gleicht die 6 mm Stahl unter den Hinterfüßen aus.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf dem Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Konsole verschrauben
2× M10×30, Festigkeitsklasse 8.8, durch Langloch und Bord stecken. Kopf innen, Mutter außen. 45 Nm. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag anschrauben
Gummi-Anschlag E mit 2× M8×25, Festigkeitsklasse 8.8, an die Rippe (Langlöcher auf 70 cm Höhe). Noch nicht fest. Beide Seiten.
Gummi-Anschlag einstellen
Gummi-Anschlag nach vorne schieben bis 5 mm vor die Rückwand (Holzlehre).
Gummi-Anschlag fest
M8 mit 25 Nm anziehen. Beide Seiten.
Prüfen
Oben am Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
2× M10×30 je Seite lösen.
Beide Vorderfüße ca. 6 mm zurückdrehen.
Automat 1 m vorziehen.
Obere Halteschraube am kleinen Loch separat lösen. Dann 3 Betonschrauben je Teil A herausdrehen und Teil A abnehmen. Rohre gegen Herabfallen sichern.
Fußschrauben lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Hinterfüße mit dem Hubwagen anheben. Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Wand nur aus Beton. Mauerwerk, Rigips vor Mauerwerk, Ständerwand: Boden-Anleitung.
Jede Betonschraube in einem Rohr 18×2. Rohr genau so lang wie Platte + Hohlraum. Höchstens 8 cm.
Gummi-Anschlag nie weglassen: er fängt Stöße von vorne, sonst biegt der Hinterfuß.
Nur trockene Innenräume.
Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Einzelautomat am Hallenbeton festschrauben: 4 Teile B, einer unter jedem Fuß (hinten und vorne). Ohne Teil A, kein Koppeln, keine Verbindungsbleche.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen. Ansatz: 1 Hubwagen (geschätzt); geeignete Hebemittel und sichere Handhabung vor Montage für das konkrete Modell bestätigen lassen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Bodenhalter: vier Betonschrauben und zwei Schrauben am Fuß · Große Ansicht
Passt
Hallenbeton ab 14 cm, ohne Stahlfasern, ohne Belag (höchstens 0,9 cm). Erkennen: nackter grauer Beton.
Passt nicht
Stahlfaserbeton, Fußbodenheizung (nicht bohren), Doppelboden, Holzboden, Hohldielen. Belag über 0,9 cm → Anleitung „Boden: Beton mit Belag“. Sind weder Wand- noch Bodenmontage möglich: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Bauteilübersicht
B = Halter unter dem Fuß zur Bodenbefestigung. A und E gehören zum Wand-Set und sind hier nicht enthalten.
C = Verbindungsblech für Doppelautomaten; entfällt beim Einzelautomaten.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
Teile
4 Teile B (2× L, 2× R) – einer unter jedem Fuß (hinten und vorne)
8 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 4 Füße
8 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
8 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
16 Betonschrauben 10×100 (fischer FBS II) – 4 je Teil B
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Nur wenn die Wand nicht geht (keine Betonwand, kein Rigips vor Beton).
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinter dem Automaten eine Wand: Rückwand steht 20,5 cm davor. Freistehend → nicht diese Anleitung.
Fußbodenheizung? Vermieter fragen, Heizkreisverteiler suchen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren.
Doppelboden, Holzboden, Hohldielen (Bohrer fällt nach wenigen cm durch) → nicht diese Anleitung: andere Stelle, sonst nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand der Betonplatte (keine Ecke, Tür, Nische).
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung: Beton mindestens 14 cm, ohne Stahlfasern.
Erkennen: nackter grauer Beton, kein Belag (höchstens 0,9 cm). Belag dicker → Anleitung „Boden: Beton mit Belag“.
Aufbau
Automat hinstellen
Automat 1 m vor der Wand hinstellen.
Füße eindrehen
Alle 4 Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Hinterfüße anheben
Beide Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Abstand einstellen
Automat schieben, bis die Rückwand 20,5 cm vor der Wand steht.
Die 2 vorderen Teile B (L links, R rechts) auf die Marken der Vorderfüße legen. Fußloch-Kreis auf der Marke. Lasche zeigt nach hinten (zur Wand).
Anzeichnen
Je vorderer Lasche (Teil B) 4 Löcher anzeichnen, vorne 8. Beide Teile B wegnehmen.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. 10 mm bohren. Bohrer 10×260. Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm = 11 cm.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Vordere Teile B festschrauben
Beide Teile B auflegen. Je vorderer Lasche 4 Betonschrauben (10×100) eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen. Vorne 8, hinten 8, insgesamt 16 Betonschrauben.
Bis 60 cm vor die Wand
Automat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (hintere Teile B hängen am Fuß). Zurückschieben bis zu den Fußmarken (Rückwand 20,5 cm vor der Wand).
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Füße prüfen
Alle 4 Füße stehen auf Stahl. Die Vorderfüße stehen auf den vorderen Teilen B, Löcher übereinander.
Vorderfüße verschrauben
An beiden Vorderfüßen je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Leicht eindrehen.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf dem Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinten: Leitungen suchen
Leitungssucher an den 4 Löchern in jedem hinteren Teil B (hinter dem Automaten).
Hinten bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 4 Löcher in jedem hinteren Teil B 10 mm bohren. Bohrer 10×260. Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm = 11 cm.
Hinten ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Hintere Teile B festschrauben
4 Betonschrauben (10×100) je Teil B mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Alle 4 setzen, keine weglassen.
Prüfen
Oben am Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
Je 4 Betonschrauben in den hinteren Teilen B herausdrehen (hinter der Rückwand).
Fußschrauben an beiden Vorderfüßen lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Automat 1 m vorziehen.
Vordere Teile B: je 4 Betonschrauben herausdrehen.
Fußschrauben an den Hinterfüßen lösen (kurzer Ruck).
Hinterfüße mit dem Hubwagen anheben. Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Bei Doppel- oder Holzboden: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Alle 4 Betonschrauben je Teil B setzen. Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand.
Die vorderen Teile B halten gegen Kippen nach hinten: nie weglassen.
Nur trockene Innenräume.
Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.
Einzelautomat durch Fliesen, Estrich oder schwimmenden Estrich in den Beton darunter schrauben: 4 Teile B, einer unter jedem Fuß. Lange Betonschrauben nach Belagdicke. Kein Koppeln, keine Verbindungsbleche.
WARNUNG – Lebensgefahr durch Kippen. Ein ungesicherter oder falsch gesicherter Automat kann umkippen und Personen tödlich verletzen. Stecker während der Montage gezogen lassen. Erst nach vollständiger Montage und bestandener Prüfung in Betrieb nehmen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben.
Montage: 2 Personen. Ansatz: 1 Hubwagen (geschätzt); geeignete Hebemittel und sichere Handhabung vor Montage für das konkrete Modell bestätigen lassen. Nur handwerklich fachkundige Personen.
Bodenhalter: vier Betonschrauben und zwei Schrauben am Fuß · Große Ansicht
Passt
Fliesen/Estrich direkt auf Beton bis 6,5 cm (Bohrer geht nach höchstens 6,5 cm in harten Beton). Schwimmender Estrich bis 16 cm (unter dem Estrich weiche Dämmung, dann Beton). Der tragende Beton darunter muss mindestens 14 cm dick sein.
Passt nicht
Belag über 16 cm. Fliesen/Estrich direkt auf Beton über 6,5 cm. Fußbodenheizung (nicht bohren), Doppelboden, Holzboden, Hohldielen. Sind weder Wand- noch Bodenmontage möglich: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Bauteilübersicht
B = Halter unter dem Fuß zur Bodenbefestigung. A und E gehören zum Wand-Set und sind hier nicht enthalten.
C = Verbindungsblech für Doppelautomaten; entfällt beim Einzelautomaten.
Bord = hochgekanteter Rand von B; Langloch = länglicher Schlitz zum Einstellen; Fußloch-Kreis = kreisförmige Auflage am Halter für den Fußteller.
Begriffe
SW = Schlüsselweite in mm; Inbus = Innensechskant; Nm = Einheit für das Anziehmoment.
M10×16 = metrisches M10-Gewinde mit 16 mm Schraubenlänge; 8.8 = Festigkeitsklasse der Schraube.
ISO 7092 = Norm der Unterlegscheibe; ISO 4762 = Norm der Zylinderkopfschraube mit Innensechskant.
fischer FBS II = Baureihe der angegebenen Betonschrauben; Loctite 243 = blaue Schraubensicherung.
Teile
4 Teile B (2× L, 2× R) – einer unter jedem Fuß (hinten und vorne)
8 Schrauben M10×16 Zylinderkopf (ISO 4762, 8.8) – je Fuß 2, für 4 Füße
8 Hülsen 6 mm lang (aus Rohr 14×1,8)
8 schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18) – 1 unter jeden Kopf
Loctite 243 blau
16 Betonschrauben (fischer FBS II) – 4 je Teil B. Länge nach Belagdicke, siehe Tabelle: bis 4,5 cm 10×140 · bis 6,5 cm 10×160 · bis 10 cm 10×200 · bis 13,5 cm 10×230 · bis 16 cm 10×260
Kabelclips
1 Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“
Montageprotokoll
Werkzeug
Bohrhammer
Steinbohrer 6 mm (Probebohrung)
Steinbohrer 10×260 (bis Schraube 10×160) und 10×460 (ab Schraube 10×200)
Vor Verwendung müssen Fußlochabstand, Hülsenpassung und wirksamer M10-Gewindeeingriff bestätigt sein. Bei Abweichung nicht montieren.
Vor dem Aufbau: Stecker ziehen und Automaten vollständig entleeren. Während Fußverstellung, Anheben, Unterlegen und Absenken gegen Kippen und unbeabsichtigtes Absenken sichern. Nicht unter ungesicherte Last greifen. Fehlt eine sichere Hebe- und Abstützmöglichkeit: Montage stoppen und Fachbetrieb beauftragen.
Bei Zweifeln an Untergrund, Bauteilpassung oder sicherer Montage: nicht montieren und einen Fachbetrieb hinzuziehen.
Nur wenn die Wand nicht geht (keine Betonwand, kein Rigips vor Beton).
Maße: seitlich 30 cm Platz, vorne 2,5 m frei.
Hinter dem Automaten eine Wand: Rückwand steht 20,5 cm davor. Freistehend → nicht diese Anleitung.
Fußbodenheizung? Vermieter fragen, Heizkreisverteiler suchen. Bei Fußbodenheizung nicht bohren.
Doppelboden, Holzboden, Hohldielen (Bohrer fällt nach wenigen cm durch) → nicht diese Anleitung: andere Stelle, sonst nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand der Betonplatte (keine Ecke, Tür, Nische).
Vor jeder Probebohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Probebohrung: darunter Beton mindestens 14 cm.
Fliesen/Estrich direkt auf Beton: geht, wenn die Probebohrung nach höchstens 6,5 cm in harten Beton geht.
Schwimmender Estrich (weiche Dämmschicht, gelbes oder weißes Krümelmehl): geht, wenn Estrich + Dämmung höchstens 16 cm sind und darunter Beton kommt.
Belagdicke an der Probebohrung messen und aufschreiben.
Schraubenlänge nach Bodenaufbau
Belagdicke
FBS II
Bohrtiefe ab Oberfläche
Bohrer
Gilt für
bis 4,5 cm
10×140
15 cm
10×260
Fliesen/Estrich direkt auf Beton oder schwimmend
bis 6,5 cm
10×160
17 cm
10×260
Fliesen/Estrich direkt auf Beton oder schwimmend
bis 10 cm
10×200
21 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
bis 13,5 cm
10×230
24 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
bis 16 cm
10×260
27 cm
10×460
nur schwimmender Estrich
Aufbau
Automat hinstellen
Automat 1 m vor der Wand hinstellen.
Füße eindrehen
Alle 4 Füße so weit wie möglich eindrehen. Vor Montage von B Füße und erforderliche Einbauhöhe prüfen: M14, ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis höchstens 30 mm frei zwischen Teller und Gehäuse; nur bei nachgewiesener 8.8 höchstens 90 mm. Verbogene Füße nicht verwenden. Erforderlichen Austausch nur vor Montage nach freigegebenem Verfahren durchführen; sonst Montage stoppen.
Fußteller drehen
Fußteller drehen, bis die Löcher vorne–hinten liegen.
Hinterfüße anheben
Beide Hinterfüße mit dem Hubwagen 1,5 cm anheben.
Teil B hinten drunter
Teil B drunter legen: L links, R rechts.
Fußschrauben leicht rein
Je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Nur leicht eindrehen.
Abstand einstellen
Automat schieben, bis die Rückwand 20,5 cm vor der Wand steht.
Füße markieren
Füße am Boden markieren.
Vorziehen
Automat 1 m vorziehen.
Schraube wählen
Belagdicke an der Probebohrung messen. Schraube, Bohrer und Tiefe aus der Tabelle „Belagdicke → Schraube / Bohrer“ nehmen.
Vordere Teile B auflegen
Die 2 vorderen Teile B (L links, R rechts) auf die Marken der Vorderfüße legen. Fußloch-Kreis auf der Marke. Lasche zeigt nach hinten (zur Wand).
Anzeichnen
Je vorderer Lasche (Teil B) 4 Löcher anzeichnen, vorne 8. Beide Teile B wegnehmen.
Leitungen suchen
Vor jedem Loch Leitungssucher.
Bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. 10 mm bohren. Bohrer und Tiefe aus der Tabelle (Schritt 10). Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm.
Ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Vordere Teile B festschrauben
Beide Teile B auflegen. Je vorderer Lasche 4 Betonschrauben (aus Schritt 10) eindrehen, bis der Kopf anliegt. Nicht weiterdrehen. Vorne 8, hinten 8, insgesamt 16 Betonschrauben.
Bis 60 cm vor die Wand
Automat bis 60 cm vor die Wand schieben.
Kabel verlegen
Stecker bleibt gezogen. Kabel mit Clips an der Wand hoch oder zur Seite führen. Nichts auf dem Boden.
Anheben und zurückschieben
Mit dem Hubwagen anheben (hintere Teile B hängen am Fuß). Zurückschieben bis zu den Fußmarken (Rückwand 20,5 cm vor der Wand).
Kabel prüfen, absenken
Mit Lampe und Spiegel prüfen: kein Kabel unter Fuß oder Konsole. Dann absenken.
Füße prüfen
Alle 4 Füße stehen auf Stahl. Die Vorderfüße stehen auf den vorderen Teilen B, Löcher übereinander.
Vorderfüße verschrauben
An beiden Vorderfüßen je Loch: Hülse, Schraube M10×16 mit schmaler Scheibe und Loctite 243. Leicht eindrehen.
Waagerecht stellen
Füße nachstellen, bis die Wasserwaage auf dem Automaten waagerecht zeigt.
Freies Gewinde erneut messen
Nach dem Ausrichten an jedem Fuß die freie M14-Spindellänge zwischen Teller und Gehäuse erneut messen: ungeprägt bzw. ohne Festigkeitsnachweis ≤ 30 mm, bei nachgewiesener 8.8 ≤ 90 mm. Bei Überschreitung Montage stoppen; vor einer Korrektur entlasten und gegen Kippen sichern.
Fußschrauben handfest
Alle Fußschrauben in Teil B von der Seite mit dem kurzen Winkel-Inbus handfest anziehen. Ohne Verlängerung. Ragt eine Fußschraube unten aus dem Blech oder Halter heraus oder lässt sie sich nicht korrekt anziehen: Montage stoppen. Schraube nicht kürzen. Eine passende kürzere Schraube mit bestätigtem Gewindeeingriff vom Lieferanten anfordern; erst nach Klärung weiter montieren.
Hinten: Leitungen suchen
Leitungssucher an den 4 Löchern in jedem hinteren Teil B (hinter dem Automaten).
Hinten bohren
Vor jeder Bohrung die Bohrstelle mit dem Leitungssucher prüfen. Durch die 4 Löcher in jedem hinteren Teil B 10 mm bohren. Bohrer und Tiefe aus der Tabelle (Schritt 10). Tiefe ab Oberkante Boden = Schraubenlänge + 1 cm.
Hinten ausblasen
Bohrlöcher ausblasen.
Hintere Teile B festschrauben
4 Betonschrauben (aus Schritt 10) je Teil B mit der Ratsche eindrehen, bis der Kopf anliegt. Alle 4 setzen, keine weglassen.
Prüfen
Oben am Automaten kräftig ziehen und rütteln, auch nach hinten drücken. Nichts darf sich bewegen oder abheben, weder hinten noch vorne.
Neutralen Warnaufkleber „Nicht rütteln oder kippen – Lebensgefahr“ auf Augenhöhe anbringen.
Protokoll ausfüllen: Datum, Standort, Set, Untergrund / Belagdicke, Schraubenlänge, Prüfung bestanden, Name. Strom anschließen: Stecker erst nach vollständig montiertem und geprüftem Set einstecken; Betrieb erst danach.
Abbauen
Stecker ziehen. Vor dem Lösen des Sets vollständig entleeren und gegen Kippen sichern.
Je 4 Betonschrauben in den hinteren Teilen B herausdrehen (hinter der Rückwand).
Fußschrauben an beiden Vorderfüßen lösen (Loctite blau: kurzer Ruck).
Automat 1 m vorziehen.
Vordere Teile B: je 4 Betonschrauben herausdrehen.
Fußschrauben an den Hinterfüßen lösen (kurzer Ruck).
Hinterfüße mit dem Hubwagen anheben. Teile B ab.
Löcher zuspachteln.
Wichtig
Bei Fußbodenheizung nicht bohren. Bei Doppel- oder Holzboden: nicht montieren und nicht in Betrieb nehmen.
Alle 4 Betonschrauben je Teil B setzen. Ankerachse mindestens 10,5 cm vom Rand.
Die vorderen Teile B halten gegen Kippen nach hinten: nie weglassen.
Nur trockene Innenräume.
Keine Teile weglassen.
Nicht in das Gehäuse bohren oder schrauben. Das Set wird nur an den Stellfüßen befestigt.
Nur Loctite blau (243), nie rot. Fußschrauben nur handfest, kurzer Inbus, ohne Verlängerung.
Nur schmale Scheiben ISO 7092 (Ø 18). Breitere Scheiben stoßen an den Konus des Tellers.
Sockelleiste bleibt dran (bis 19,5 cm hoch und 3,5 cm dick).
Rückwand 20,5 cm vor der Wand: 20 cm braucht die Lüftung.
Nach einem Anstoß: alle Fußspindeln mit Lampe prüfen. Krumm oder schief: Automat ausschalten und gesperrt lassen. Fuß nur nach freigegebenem Verfahren austauschen; anschließend die vollständige Prüfung dieses Falls wiederholen.
Schraubverbindungen beim Befüllen prüfen. Jährlich und nach jedem Umsetzen: Sichtprüfung und vollständige Prüfung wie oben. Jede Schraubverbindung nur nach ihrer jeweiligen Montagevorgabe prüfen und nachziehen; Fußschrauben bleiben handfest.
Wird der Automat umgesetzt: entleeren, Set lösen, am neuen Standort neu montieren und prüfen.